Dein Darm. Deine Entscheidung.

Dein Darm. Deine Entscheidung.

Dein Darm, deine Entscheidung. Der Darm beeinflusst unser körperliches und geistiges Wohlbefinden wie kein anderes Organ. Leider legen wir ihm oft Steine in den Weg: fettige, überzuckerte und zu stark verarbeitete Lebensmittel, die unsere Darmflora und Darmbarriere beeinträchtigen. Alles kommt aus der Balance. Magst du wissen wie du deinen Darm gesund halten kannst? Lies weiter. 🙂

Dein Darm als Zentrale

Warum ist der Darm nun so wichtig für unsere Gesundheit? In unserem Darm befinden sich in etwa 80% der gesamten Immunzellen. Wenn die Darmflora beeinträchtigt ist, wird somit auch das Immunsystem stark geschwächt und Krankheiten haben leichtes Spiel. (3) (5)

Multitalent Darm

Das Multitalent in unserer Körpermitte kann weit mehr, als nur verdauen. Der Darm beseitigt Schadstoffe, die wir durch Nahrung aufnehmen. So schützt er uns also gegen Gifte, Bakterien, Viren oder Pilze. Dabei ist er außerdem sehr flexibel: er reagiert auf Änderungen in unserem Körper und passt seine Funktion daran an. Wenn wir uns zum Beispiel in einem entspannten Zustand befinden, ist das ein Zeichen an den Darm, dass er Nahrung aufnehmen und verwerten kann. Nehmen wir hingegen Gefahr (z.B. Stress) wahr, stellt der Darm seine Arbeit für eine gewisse Zeit ein. Also liebe Leute, nie im Stress essen – es lohnt sich nicht! (2)

Wunder Mikrobiom

Unser Darm beinhaltet nicht nur wichtige Bakterien, sondern auch Viren und Pilze. Und damit wir in Balance sind, sollten diese drei Darmbewohner im Gleichgewicht sein. Ob das der Fall ist, hängt von unserem Lifestyle ab. Durch ein gestörtes Gleichgewicht im Darm und einen zu hohen Zuckerkonsum kann beispielsweise der Pilz namens „candida albicans“ zu sehr wachsen und Probleme wie Verdauungsstörungen, Allergien, Intoleranzen oder sogar psychische Probleme hervorrufen. In der Zusammensetzung unseres Mikrobioms kommt es also wirklich auf das Verhältnis der einzelnen Bewohnern an! (2) (3)

Wie die netten Darmbewohner ausschauen könnten, kannst du dem Beitragsbild entnehmen – gezeichnet von meiner Tochter Amelie ;).

Think different – das Darmhirn

Hast du schon mal gehört, dass Darm und Gehirn verbunden sind? Diese unzähligen Nervenverbindungen zwischen Darm und Hirn nennen wir „Darmhirn“.  Diese gesamte Nervenaktivität ist sehr eng verknüpft mit dem limbischen System – unserer Gefühlszentrale. Aus heutigem Stand der Wissenschaft wissen wir , dass sich der Darmzustand auf unseren Gemütszustand auswirkt: von einem leichten Unwohlsein bis hin zu einer depressiven Verstimmung kann der Darm die Ursache sein. Könnten für dein Unwohlsein deine Darm-Mitbewohner verantwortlich sein? (1) (3) (4)

Darmgesundheit, wie genau?

Du kämpfst mit Verdauungsstörungen, Nahrungsmittelintoleranzen, Allergien oder ähnlichem? Hier findest du meine Tipps, wie du deine Darmflora wieder ins Gleichgewicht bringen kannst:

  • vielfältige Ernährung: frisches Gemüse und ein bisschen Obst (Obst als Süßigkeit betrachten), gute Fette (z.B. Avocado, Nüsse), Olivenöl, Pilze, Fisch und Meeresfrüchte. Verzichte auf stark verarbeitete und überzuckerte Lebensmittel.
  • Intervallfasten – siehe dazu Blogbeitrag Intervallfasten
  • regelmäßige Bewegung (am besten auf nüchternen Magen)
  • Darmsanierung als Prävention

Dein Darm, deine Entscheidung.

Ein gesunder Darm ist für unsere Gesamtgesundheit essenziell. Um oben erwähnten Beschwerden und Krankheiten vorzubeugen, empfehle ich jedem und jeder eine Darmsanierung. Ich und meine Kinder setzen zum Beispiel präventiv einmal im Jahr alles auf Reset. Bei uns persönlich waren Probleme wie Neurodermitis, Histaminintoleranz sowie Pollenallergien unser täglich Brot. Jetzt nicht mehr. Das verdanken wir dem, dass wir uns um unseren Darm kümmern. Dein Darm, deine Entscheidung.

Magst du auch deinem Darm und deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun? Melde dich gerne bei mir, ich helfe dir gerne mit einem konkreten Programm mit Produktempfehlungen und Kochideen weiter!

Quellen:

Thayer, J. F. & Sternberg, E. M. Neural aspects of immunomodulation: Focus on the vagus nerve. Brain. Behav. Immun. 24, 1223–1228 (2010).
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2949498/ (zuletzt besucht 22.09.20) (1)

Hawkesworth, S. et al.; Evidence for metabolic endotoxemia in obese and diabetic Gambian women. Nutr. Diabetes 3, e83 (2013). (zuletzt besucht 22.09.20) (2)

Maes, M. et al.; Depression’s multiple comorbidities explained by (neuro) inflammatory and oxidative & nitrosative stress pathways. Neuro Endocrinol. Lett. 32, 7–24 (2011). (zuletzt besucht 22.09.20) (3)

Vos, T. et al.; Global, regional, and national incidence, prevalence, and years lived with disability for 301 acute and chronic diseases and injuries in 188 countries, 1990–2013: a systematic analysis for the Global Burden of Disease Study 2013. Lancet 386, 743– 800 (2015). (zuletzt besucht 22.09.20) (4)

Cani, P. D. et al.; Involvement of gut microbiota in the development of low- grade inflammation and type 2 diabetes associated with obesity. Gut Microbes 3, 279–288 (2012). (zuletzt besucht 22.09.20) (5)

Über den Autor:

Eva Nevinova
Als ausgebildete Psychologin und Personal Trainerin coache ich Sie zum Erfolg. Mit einer ganzheitlichen und individuellen Herangehensweise und wertvollen Ernährungstipps helfe ich Ihnen dabei, Ihre Ziele effektiv zu erreichen.
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